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Dehonianische Spiritualität als Thema der Begegnungstage

 

„Pater Leo Dehon und Dehonianische Spiritualität“ – unter diese Überschrift stellt Provinzial Pater Stefan Tertünte seinen Impuls bei den Begegnungstagen der Freunde und Förderer der Herz-Jesu-Priester in diesem Jahr. Die erste dieser Veranstaltungen, die als Dank an Spenderinnen und Spender sowie zum Kennenlernen gedacht sind, fand jetzt in Neustadt statt. Weitere in Freiburg, Martental, Handrup, Berlin und in der Schweiz werden folgen.

Die folgenden grundlegenden Fragen und Aussagen des Ordensgründers der Herz-Jesu-Priester, Leo Dehon, nennt P. Tertünte in seinem Vortrag: „Wie soll ich lieben? – Ich möchte ein hörendes Herz haben. – Gott, was ist dein Wille in meinem Leben? – Am Puls der Zeit sein … – Ich möchte ein Leben der Hingabe für andere Menschen leben.“ Diese Sätze können helfen, dehonianische Spiritualität heute zu begreifen und zu leben.

Pater Olav Hamelijnck SCJ, Rektor des Klosters Neustadt, erzählte von der hier lebenden Kommunität und berichtete von den Aufgaben und Herausforderungen des Klosters. Die geistliche Begleitung und spirituelle Veranstaltungen – viele davon kostenlos – nannte er als wichtige Angebote durch ihn und seine Mitbrüder.

Der Missionsprokurator und Leiter des Spendenbüros, Pater Gerd Hemken SCJ, berichtete von seiner Arbeit, von der Unterstützung für die Ukraine und andere aktuelle Hilfsprojekte. Bruder Josef Faath SCJ stellte das Projekt „Sternenweg“ vor, an dem sich das Kloster Neustadt beteiligt.

Nachdem der Vormittag vor allem der Information diente, waren am Nachmittag die Gäste zur Diskussion eingeladen. In einem so genannten World Café tauschten sie sich an vier Thementischen aus:

• Pater Horst Steppkes SCJ lud dazu ein, all das zu fragen, „was Sie schon immer einen Priester fragen wollten.“
• Pater Hemken wollte von den Anwesenden wissen, wo sie besondere Not in der Welt sehen, und wo sie gerne partnerschaftlich helfen möchten.
• Studenten und junge Mitbrüder aus Freiburg – sie stammen aus Indonesien, Kamerun und Madagaskar – berichteten aus ihrer Heimat und warum sie nach Deutschland gekommen sind.
• An einem vierten Tisch gab Brigitte Deiters Einblick in die Arbeit des Spendenbüros und sprach mit den Gästen über ihre persönliche Spendenmotivation.

Das gemeinsame Essen und vor allem der gemeinsame Gottesdienst zum Abschluss des Tages hatten großen Anteil daran, dass sich die Teilnehmenden dankbar und glücklich auf den Nachhauseweg machten.