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Kulturfilmabend: Bulgarien – Vorgeschichte des antiken Thrakien und thrakische Tempelgräber

„Bulgarien – Vorgeschichte des antikenThrakien und thrakische Tempelgräber“ ist Thema des nächsten Kulturfilmabends mit Pater Hans-Ulrich Vivell. SCJ. Er findet am Sonntag, 19.04.2026, um 18.15 Uhr statt.

Inhalt: Die Thraker waren eine Völkergruppe in der Antike, deren Siedlungsgebiet sich von Makedonien bis an das Westufer des Schwarzen Meeres erstreckte. Sie seien das größte Volk nach den Indern, schrieb Herodot, griechischer Geschichtsschreiber (490-430 v. Chr.). Sie standen im engen Kontakt mit den Griechen. Ihre Sprache war das Thrakische. Die frühe Bauernkultur des Kerngebietes von Thrakien reicht bis in das 7. Jahrtausend v. Chr. zurück und wurde daher auch als das eigentliche Alteuropa angesehen.

Die thrakischen Hügelgräber sind antike Bestattungsstätten der Thraker. Diese meist aus Stein erbauten Kuppelgräber wurden unter gewaltigen Erdhügeln verborgen und erhielten reiche Grabbeigaben wie Gold, Silber und Waffen, die auf einen ausgeprägten Jenseitsglauben der Elite hindeuten.

Es gibt etwa 1.500 Grabhügel um Kasanlak, weshalb die Region auch als „Tal der thrakischen Könige“ bekannt ist. Die Gräber bestehen oft aus einer oder mehreren Kammern, manchmal mit einem langen Eingangsweg und Kuppelkonstruktionen.

Der Film zeigt einige bekannte Hügelgräber, die für Besucher geöffnet sind, z.B. Sweschtari, mit einzigartigen weiblichen Skulpturen und architektonische Gestaltung (UNESKO-Welterbe) und Ostrusha, ein großer Komplex mit sechs Räumen und verzierter Decke.

Informationen und Anmeldung: info@kloster-neustadt.de oder Teol 06321 8750; Kostenbeitrag: 10 Euro.

Foto ©: P. Hans-Ulrich Vivell SCJ, Tempelgrab Schuschmanetz