Kunsthistorisches Seminar: „Zur höchsten Ehre Gottes hoch hinaus“
12/01/2026
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Kulturfilmabend über Bulgarien: Die schönsten Klosteranlagen

Die schönsten Klosteranlagen in Bulgarien zeigt Pater Hans-Ulrich Vivell SCJ am Sonntag, 08.02.2026, um 18.15 Uhr bei seinem Kulturfilmabend.

Pater Vivell präsentiert: Die Bulgarisch-Orthodoxe Kirche ist eine autokephale (eigenständi-ge)Kirche der christlichen byzantinischen Orthodoxie. Im Jahr 927 wurde ihre Unabhängigkeit als orthodoxe Kirche durch das Ökumenische Patriarchat von Konstantinopel anerkannt. Die Kirche wird von der Heiligen Synode geleitet, an deren Spitze der Patriarch steht. Seit 2024 Daniil, der frühere Metropolit von Widin.

Das Kloster Drjanowo, dem Erzengel Michael geweiht, wurde im 12. Jh. gegründet. Es liegt im zent-ralen Balkangebirge. Während der Zeit der osmanisch-türkischen Herrschaft(1393-1896) wurde das Kloster und auch andere Klöster mehrfach zerstört.

Das Kloster Trojan gilt als das drittgrößte Kloster in Bulgarien im Balkangebirge, war Bildungszent-rum und hatte eine Klosterschule. Sehenswert sind die Malereien in der Kirche. Das Kloster ist durch seine wundertätige Marien-Ikone mit drei Händen bekannt.

Das Preobraschenski-Kloster (Verklärungskloster) wurde im 11. Jh. gegründet und nach der osma-nischen Eroberung total zerstört. 1834 wurde ein Neubau fertiggestellt. Zu den bemerkenswertes-ten Gemälten gehören u.a. das jüngste Gericht und das Rad des Lebens.

Das Kloster Batschkowo wurde 1083 gegründet und ist das zweitgrößte Kloster in Bulgarien im Rhodopengebirge. Im Kloster lebten zeitweise überwiegend georgische Mönche. Berühmt war die Schreibschule.

Das Rila-Kloster (Foto) wurde im 10. Jh. gegründet und ist das größte und bedeutendste Kloster Bulgariens 120 km südlich von Sofia. Bereits im Mittelalter wurde das Kloster von Pilgern reich be-schenkt und entwickelte sich zu einem Zentrum des geistigen und kulturellen Lebens in Bulgarien. Mit Sicherheit wurde das Kloster bei der Eroberung Bulgarien von den osmanischen Türken nicht zerstört, wohl aber durch einen Großbrand 1832. Ein Neubau der Kirche war 1837 vollendet. Der Neubau gab dem Kloster neue Impulse. Es wurde wieder zum Ziel Tausender Pilger, von Stiftern Baumeistern und Künstlern. Im Kampf für die Unabhängigkeit Bulgariens diente das Kloster vielen Freiheitskämpfern als Zufluchtsort.

Informationen und Anmeldung unter Tel. 06321 875 0 oder per Mail an info@kloster-neustadt.de.

Foto: pixabay.com