Veranstaltungen zu „Entdecke und lebe dein Leben“
21. Oktober 2021

Veranstaltungen von Pater Hans-Ulrich Vivell SCJ im November

Im November bietet P. Hans-Ulrich Vivell SCJ zwei Veranstaltungen an: Einen Kulturfilmabend über „Besonders ausgewählte Sehenswürdigkeiten in Nordgriechenland und auf der Halsinsel Sinai“ sowie ein Seminar über „Alte Kulturen: Trapezunt – Byzantinischer Glanz im Osten. Das Kaiserreich der Komnenen (1204–1461). Dazu ein „Rückblick“: Spätantike Kirchenbauten in Anatolien“.

Kulturfilmabend: Besonders ausgewählte Sehenswürdigkeiten in Nordgriechenland und auf der Halbinsel Sinai: Pérama,Petrámolas, Dispilio, Sesklo, Olynthos, Die Blaue Wüste (Sinai) – am Sonntag, 21.11.2021, 18.15 Uhr:

In der Nähe von Joánnina, der Hauptstadt der griechischen Region Epirus, liegt die Tropfsteinhöhle Pérama am Nordende des Sees von Joánnina. Das Höhlensystem mit außergewöhnlich schönen Stalaktiten und Stalagmiten wurde während des Zweiten Weltkrieges durch Zufall entdeckt.

Südlich von Thessaloniki kann man die Höhle von Petrálona mit Spuren menschlicher Besiedlung und Höhlen-zeichnungen besuchen. Aufsehen erregte der Fund eines menschlichen Skeletts, dessen Alter auf ca. 500.000 Jahre bestimmt wurde.
Dispílio ist eine archäologische Stätte mit Überresten einer neolithischen Siedlung am Orestiada-See in der Gemeinde Kastoria in Westmakadonien.

In der Nähe von Volos, einer Hafenstadt am Pagasitischen Golf in der Region Thessalien liegt die neolithische Siedlung Sésklo. Die „Sésklo-Kultur“ ist in das 7.–6. Jahrtausend v. C. einzuordnen.

Das antike Olynt (Olýntos) wurde von Philipp II., König von Makedonien und Vater Alexander des Großen, vollkommen zerstört. Dieser nie wieder aufgebaute Ort in der Region Chalkitiki ist für Archäologen ein interessantes Beispiel einer spätantiken Stadtanlage. Hier wurden die bisher ältesten figürlichen Fußbodenmosaiken Griechen-lands – aus Kieselsteinen geschaffen – gefunden.

Kostenbeitrag: 5,00 €

Alte Kulturen: Trapezunt – Byzantinischer Glanz im Osten. Das Kaiserreich der Komnenen (1204–1461). Dazu ein „Rückblick“: Spätantike Kirchenbauten in Anatolien, Samstag, 13.11.2021, 15.30 Uhr, bis Sonntag, 14.11.2021, 12 Uhr mit Prof. em. Dr. Volker Eid, Bamberg:

Ganz „hinten, weit in der Türkei“, fast schon am Ostende der südlichen Schwarzmeerküste, gründeten im 7. Jh. v. C. Leute aus der Stadt Sinope eine neue Siedlung, die man alsbald „Trapezous“ nannte.

Der Name (von Trapeza – Tisch) passte sehr gut, da die heutige Altstadt auf einem mächtigen Felsplateau errichtet wurde, welches sich vom nahen Pontusgebirge her energisch zur Küste hin vorschiebt. Aus der Kolonie wurde eine bedeutende Hafen- und Handelsstadt. Sie teilte das Schicksal der gesamten Region: Perserherrschaft, Alexanderreich, Pontoskönige, römische Eroberung. Später ließ Kaiser Hadrian einen künstlichen Hafen erbauen, Kaiser Justinian die Stadtmauern erneuern.

Ein „Sprung“ ins Mittelalter: Kurz vor der lateinischen Besetzung Konstantinopels konnten nach schlimmen Auseinandersetzungen in Konstantinopel die beiden Komnenen-Prinzen Alexios und David im Jahr 1204 Trapezunt zur Hauptstadt eines Kaiserreiches machen. Ein letztes Byzantinisches Reich, das sich dezidiert als christliches Reich verstand und über 250 Jahre hin bewährte. David, der letzte Kaiser, musste schließlich am 15. August 1461 Mehmet II. weichen, dem seit 1453 neuen Herrscher in Konstantinopel.

Und heute: Aus der schon seit langer Zeit „Trabzon“ genannten „kleinen“ Hafenstadt wurde während der letzten Jahrzehnte eine gut entwickelte, sehr lebendige Großstadt. Sie überdeckt wahrscheinlich viele Monumente aus alter Zeit. Bemerkenswert heute ist u. a. die byzantinische Kaiserkirche „Hagia Sophia“. Wenn man sich aufmerksam umschaut, kann man noch etwas von der „Multikulturalität“ der Stadt im 19. Jh. erahnen, die der Orientalist und hervorragende Schriftsteller Johann Jakob Fallmerayer damals dort erlebte.

Kursgebühr 25 Euro zzgl. Verpflegung und Übernachtung.

Für beide Veranstaltungen gilt:

Bitte melden Sie sich unbedingt an! Info und Anmeldung unter Tel. 06321-8750 oder per Mail an info@kloster-neustadt.de

Bitte beachten Sie auch: Im Kloster Neustadt gilt die 2-G-Regel, d.h. die Teilnahme ist nur möglich für immunisierte Personen mit gültigem Corona-Impfnachweis oder Genesungsattest.

 

Corona: Aktuelle Situation

(Stand: 26.11.2021)

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es freut uns, dass wir Sie wieder in unserem Bildungs- und Gästehaus willkommen heißen dürfen, als Übernachtungs- oder Tagungsgäste oder Teilnehmer an unseren Eigenveranstaltungen.

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Entsprechend der 2G-Regel haben ausschließlich immunisierte Gäste Zutritt, die entweder kompletten Impfschutz oder eine Genesung in gültiger Form nachweisen können. Zudem gelten entsprechend den gesetzlichen Vorgaben die Maskenpflicht und das Abstandsgebot.

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